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In deinem Arsch

In deinem Arsch

Dies ist eine Kurzgeschichte, auch wenn sie manchem dafür ziemlich lange vorkommen mag. Und als Kurzgeschichte verzichtet sie auf lange Einführung der Charaktere oder Szenerie. Wer die beiden Personen sind, wie sie heißen oder aussehen, darf sich jeder selbst vorstellen, genauso wie das, was aus ihnen wird. Das überlasse ich der Phantasie des geneigten Lesers oder der geneigten Leserin …

Das Rascheln von Papier durchdringt den Raum. Das Rascheln von Papier ist hier nichts Ungewöhnliches. Hier, wo sich Buch an Buch in dunklen Regalen, die bis unter die Decke des Raums reichen, dicht an dich drängen. Er schlägt eine Seite um, rückt kurz seine Brille zurecht und vertieft sich wieder in seine Lektüre.
„Was liest du?“, fragt sie.
Er blickt zu ihr herab, genießt den Anblick der nackten Frau, die neben dem schweren, braunen Ledersessel kniet, in dem er sitzt.
„Einen Roman, den ich vor Jahren einmal geschrieben hatte. Ich habe ein paar Exemplare für besondere Freundinnen“, dieses Wort betont er auf süffisante Art und Weise, „drucken lassen.“
„Willst du mir daraus vorlesen?“
„Gerne. Aber nur, wenn du mir einen Gefallen tust.“
Seine Hand legt sich auf ihren Kopf, krault die rotbraunen Haare.
Fast schade, dass sie rasiert ist, denkt er, ich hätte nicht wenig Lust, mit ihrem Schamhaar zu spielen, wenn sie denn noch welches hätte.
Sie schlägt die Augen auf und himmelt ihn von unten herauf an.
„Jeden! Du weißt, ich kann dir keinen Gefallen abschlagen. Jeder deiner Gefallen hat mir bisher mehr Lust verschafft, als ich mir jemals erträumt hätte.“
Er beugt sich über die Lehne des Sessels und haucht ihr einen Kuss auf die Stirn.
„Ich werde, während ich dir aus diesem Buch vorlese, mit meiner Hand über deinen Kopf streichen, dich kraulen und deine Kopfhaut massieren. Du aber wirst all das, was ich mit meiner Hand dort mache“, bei diesen Worten legte er seine Hand schwer auf ihre Locken, „weiter unten an deinem Körper nachmachen.“
Sie schaut hoch, entwindet sich kurz seinem Griff und küsst die Hand, die ihr gleich zeigen wird, in welchem Rhythmus sie sich befriedigen soll. Dann spreizt sie ihre Beine, setzt sich wieder auf ihre Fersen und legt ihre rechte Hand sanft auf ihren Venushügel. Für ihn das Zeichen, dass er zu lesen beginnen kann.
Und er liest ihr vor, mit ruhigen Worten malt er ihr den Beginn der Szenerie aus. Beschreibt ihr die Frau, die sich ihren Liebhaber begehrend aus ihrem Kleid windet. Liest, wie der Liebhaber seine Hose öffnet und der Geliebten sein steifes Glied präsentiert, dass sie ohne weitere Aufforderung von ihm sofort in ihren Mund aufnimmt.
Während seine Worte den Raum erfüllen, spielt seine Hand mit ihrem Haar, krault, zeiht an den Löckchen, massiert die Kopfhaut, gedankenverloren in immer wieder wechselndem Hin und Her. Und sie versucht so gut es geht, das, was er dort an ihrem oberen Ende anstellt, am unteren Ende ihres Rumpfes nachzuahmen: Spreizt ihre Lippen, massiert ihren Kitzler, zieht an ihrem Fleisch, wenn er eine Locke um seinen Finger geschlungen an ihren Haaren zieht. Langsam gesellt sich zu seinen Worten ihr Keuchen und stöhnen. Im Buch sind die beiden Protagonisten schon längst über das Vorspiel hinaus. Die Geliebte stöhnt dort ihrem Liebhaber zu, er solle sie dieses Mal von hinten nehmen. Der Liebhaber im Roman fragt noch einmal nach, ob er das wirklich solle.
„Ja!“, hauchen die Frau in dem Buch und die, die neben dem Ledersessel kniet und ihre Finger mittlerweile tief in ihrem Geschlecht vergraben hat, unisono.
„Dann komm!“
Er steht auf, zieht sie an ihrem Haarschopf hoch zu ihm und schiebt sie zum Schreibtisch, der an der gegenüberliegenden Wand steht. Dort öffnet er die oberste rechte Schublade, in der er die besonderen Geschenke für 'seine kleine Sub‘, wie er sie gerne nennt, bereithält. Sie staunt, als er ihr eine kleine Schmuckverpackung enntgegenhält.
„Ich glaube, es ist Zeit, dir das zu schenken.“
Bevor sie ihm danken kann, legt er seinen Zeigefinger auf ihre Lippen und bedeutet ihr, still zu sein.
„Danke mir nicht. Noch nicht. Denn was du hier in Händen hältst, wirst du in wenigen Momenten so sehr lieben wie auch hassen.“
Sie öffnet das Kästchen, findet darin einen kleinen Ring, genau passend für den Mittelfinger der rechten Hand. Es ist ein ‚Ring der O‘ mit einer kleinen Öse auf der Oberseite. Er nimmt den Ring von seinem Filzbett und streift ihn ihr über.
„Jetzt bist du fast bereit.“, flüstert er ihr zu, während er sie erneut zum Sessel führt. Dort angekommen drückt er sie vor dem Möbel auf die Knie.
„Wenn ich deinen Arsch ficken soll, dann solltest du ihn für mich vorbereiten!“
Seine Stimme hat plötzlich alle Wärme und Güte verloren. Von einem Moment auf den anderen klingt er kalt und herzlos. Und das erregt sie, das weiß er. Dieser Wechsel zwischen dem gefühlvollen Liebhaber und dem unerbittlichen Dom, den sie nicht vorherzusehen vermag. Und er weiß es, weiß es nur zu genau.
Während sie wieder beginnt, sich zu streicheln, ihr Geschlecht mit ihren Fingern zu ficken und dort so viel Flüssigkeit auf ihrem hinteren Eingang zu verteilen, wie ihr möglich ist, geht er zurück zum Schreibtisch und holt eine Kette und zwei Karabinerhaken aus eben jener Schublade, der er eben den Ring entnommen hatte. Die Kette ist nicht allzu lang und ihre Glieder gerade so stak, dass sie durch die Öse des Rings an ihrer Hand passen.
„Du weißt, dass ich dich liebe.“, haucht er ihr zu, als er neben ihr kniet.
Sie nickt zwischen schweren Atemzügen, denn mittlerweile sind ihre Finger dabei, ihren Anus für seinen Schwanz vorzudehnen.
„Aber du weißt auch, dass ich es dir nicht so einfach machen kann.“. Es klingt fast wie eine Entschuldigung dafür, was gleich passieren wird.
„Ich brauche deinen Schmerz, dein Leiden. Nur so kann ich meine vollkommene Erfüllung finden. Und du willst doch, dass ich Erfüllung in dir finde!“
Sie nickt wieder, während sie erneut ihren eigenen Saft von ihrer Scham mit ihren Fingern aufnimmt, um, ihn weiter hinten zu verteilen.
„Ich tue das nur für dich …“, flüstert er und hakt die Kette mit einem Karabinerhaken an dem Ring durch ihre linke Brustwarze ein. Dann zieht er die Kette bis zu ihrer Hand, die zwischen ihren Schenkeln wühlt, und fädelt geschickt die Kette durch die Öse auf ihrem Ring. Schlagartig wird ihr bewusst, was er vorhat. Und wie zur Bestätigung spürt sie, wie er mit einem Ruck die Kette straff zieht. Sie spürt den Zug an ihrer Brustwarze, den kurzen, stechenden Schmerz, aber sie weiß auch, dass die ihre Hand nicht von ihrem Geschlecht nehmen darf, um diesen Schmerz zu lindern.
„Los, wichs dich weiter!“, herrscht er sie an und zieht stärker an der Kette. Ihr Oberkörper klappt automatisch nach vorne, ihr Kopf fällt auf die Sitzfläche des Sessels. Sie spürt das kühle Leder an ihrem heißen, geröteten Gesicht, aber es verschafft ihr keine Linderung. Sie muss weiter machen, sie darf ihn nicht enttäuschen, das weiß sie. Also spreizt sie die Schenkel ein wenig mehr und versucht, mit ihren Fingern so weit an ihrem Geschlecht zu reiben, wie es die gespannte Kette zwischen ihrem Piercing, dem Ring an ihrer rechten Hand und dem anderen Ende in seinen Händen zulässt.
Er schaut ihr zufrieden zu.
„Braves Mädchen“, jetzt ist seine Stimme wieder sanft, aber das ist sie immer, bevor er ihr neue Schmerzen bereitet. Denn das andere Ende der Kette muss noch mit dem Ring in ihrer rechten Brustwarze verbunden werden. Das weiß sie und genau das zu tun, schickt er sich gerade an, greift mit einer Hand nach dem Ring, zieht daran und an der Kette gleichzeitig, während sie krampfhaft versucht, ihren Zeige- und Ringfinger in ihrer Fotze zu behalten. Ihr Rücken ist mittlerweile zu einem richtigen Katzenbuckel gekrümmt, als er den Karabiner mit der Kette in den Ring an ihrer Brustwarze schnappen lässt.
Dann steht er auf, geht langsam und prüfend um sie herum, stoppt an ihrem Hintern um mit seinem Finger zu prüfen, wie bereit ihr hinterer Eingang schon für ihn sei, findet ihn noch nicht genügend vorbereitet, greift daher noch einmal nach ihrer Hand zwischen ihren Schenkeln und zieht sie nach hinten, dass sie weiter das enge Loch, dass sie ihm darbietet, vordehne. Ihre Reaktion bleibt nicht aus. Der Zug an der Kette und damit an ihren Nippeln, an ihren Brüsten erhöht sich. Und damit auch der Schmerz. Er „hilft“ ihr, sich erneut drei Finger in den Anus zu schieben, was er mit den Worten kommentiert:
„Dort bleiben sie, bis ich dich ficke!“
Dann bewegt er sich zum Sessel, zieht brutal ihren Kopf an ihrer gelockten Mähne hoch.
Sie schreit auf, denn die abrupte Bewegung reißt an eben jener gespannten Kette. Aber sie muss ihm den Platz auf dem Sessel überlassen, muss ihren Arsch fingern und dehnen. Er aber öffnet seine Hose und präsentiert ihr seine Männlichkeit. Dafür, ihn zu blasen, hätte es keines Befehls von seiner Seite bedurft. Ihr Oberkörper muss wieder nach unten, muss wieder den Buckel machen, sonst kann sie den Zug an ihren Brustwarzen nicht aushalten. So stürzt sie sich auf seinen Schwanz, umfasst ihn mit ihren Lippen und versucht mit ihrem Kopf so tief wie möglich zum Stoff seiner Hose zu kommen. Was ist schon das würgende Gefühl in ihrem Hals gegen den Schmerz an ihren Brustwarzen. Er aber, der normalerweise in dieser Situation immer seine Hände in ihrem Haarschopf hat, um ihren Kopf zu dirigieren, kann sich diesmal genüsslich zurücklehnen. Nie schien sie ihm so begierig darauf, seinen Schwanz tief in ihren Rachen zu nehmen, wie jetzt gerade im Moment. Dass dabei ihr Speichel seine Hose beschmutzte, dafür würde er sie später noch zur Rechenschaft ziehen. Jetzt im Moment genoss er einfach den Zwiespalt in ihrem Körper, die zwei unterschiedlichen ‚Leiden“, von denen sich das eine nur lindern ließ, wenn man das andere vergrößerte. Und eben umgekehrt.
Die Geräuschkulisse des Raums hat sich längst schon gewandelt. Kein dezentes Papierrascheln war mehr zu hören. Dafür rhythmisches Würgen, Keuchen, Röcheln, nach Luft Schnappen, das nur von Wimmern und Stöhnen unterbrochen wurde.
Mittlerweile hat er genug von ihrem Mund. Noch einmal zieht er barsch ihren Kopf hoch, so überraschen für sie, dass sie unwillkürlich die Hand von ihrer Scham und ihrem After zieht.
„So nicht, meine Liebe!“ raunt er ihr beim Aufstehen heißer zu, öffnet seinen Gürtel und zieht das glatte, schwarze Leder aus den Schlaufen. Sie erschrickt, beugt sich schnell wieder nach vorne auf das kalte Leder und zwingt ihre Hand dorthin, wo er sie sehen möchte.
Der erste Hieb mit dem Gürtel trifft sie unvorbereitet. Den zweiten erwartet sie schon. Sie kennt den Rhythmus, in dem er sie schlägt. Und sie weiß, dass ihre ‚Sünde‘ nicht allzu viele Hiebe nach sich ziehen wird. Am Ende muss sie auf jeder Seite bis drei zählen, ehe sie spürt, wie er sich hinter sie kniet, wie seine Eichel gegen ihre Finger drückt und ihnen signalisiert, dass sie sich jetzt aus ihrem Arsch zurückziehen dürfen. Er verliert keine Zeit und stößt sogleich tief in sie. Er lässt ihr keine Zeit, sich an den ‚Gast‘ in ihrem Inneren zu gewöhnen, stößt gleich hart und schnell in sie, wieder und wieder. Mit seiner Hand dirigiert er ihre Finger zurück an ihr Geschlecht. Sie weiß, wie sehr er es liebt, wenn sie sich beim Arschfick wichst. Was folgt, ist ein harter Arschfick. Ein Arschfick, bei dem es nur um seine Lust gibt. Aber gerade das verschafft ihr Lust, zu spüren, zu sehen, wie sie als Instrument für seine Lust dient. Wie er sich an ihrem Wimmern ergötzt, wie er sich daran aufgeilt, dass sie ihre Zähne aufeinanderbeißen muss. Dass sie im Takt seiner Stöße aufschreit, weil die Ketten an ihren schwingenden Brüsten ziehen. Weil ihr Arsch unter seinen Stößen brennt. Weil seine Hand ihren Kopf packt und ihn aufs Lederpolster des Sessels drückt.
Irgendwann nicht allzu lange später kommt er in ihrem Arsch. Er stöhnt, keucht, bäumt sich auf und presst seinen Schwanz noch ein letztes Mal so tief in ihren engen, heißen Arsch, wie es geht. Ein letzter Stoß, dann ergießt er sich in ihrem Darm, füllt sie aus. Fast schmerzlich schnell zieht er sich aus ihr zurück, lässt sie offen und zitternd vor dem Sessel knien. Sie wichst schon längst hektisch, fahrig, ihr Arm und ihre Hand sind verkrampft, ihr Kitzler überreizt und schmerzt unter ihren Bewegungen. Er lässt sich neben ihr zu Boden, sitzt gegen den Sessel gelehnt, schaut sie an. Zwei Blicke, die nicht unterschiedlicher sein könnten: Sein von postkoitaler Ermattung weich gezeichneter Blick auf der einen Seite, ihre tränengefüllten, weit aufgerissenen Augen auf der anderen Seite. Und doch sind es nichts anderes als zwei Seiten derselben Medaille. Zwei Seiten derselben Lust. Ihre Lippen zittern. Sie blickt ihn flehentlich an, aufhören zu dürfen, aber er ist zu ermattet, um zu sprechen, muss erst sein wild schlagendes Herz beruhigen. Er schiebt sein Gesicht zu ihrem, küsst sie sanft auf die Stirn, die Wange, leckt eine Träne von ihren Augenwinkeln, aber er erlöst sie nicht. Noch nicht. Noch wandert seine Hand zärtlich über ihren Rücken, streicht ihr durchs Haar. Erst eine gefühlte Ewigkeit später küsst er ihre Lippen und zieht sie zu sich auf den Boden, umarmt sie, nimmt ihre Hand, die zittert, in die seine und leckt zärtlich all ihre Finger ab.
„Ich liebe dich!“, er bricht als erstes das Schweigen.
„Ich liebe dich auch.“
„Aber du warst nicht ganz gehorsam.“
„Ja, Herr.“
Er steht auf, geht zurück zum Schreibtisch und nimmt ihr Halsband und kommt zu ihr zurück. Er legt es ihr an. Dann nimmt er ihr den Ring vom Finger und steckt ihn ihr an die linke Hand. Er drückt sie wieder neben dem Sessel auf die Knie, so, wie sie dort kniete, bevor er seine Lektüre beendet hatte. Ihre rechte Hand dreht er ihr auf den Rücken, die linke dirigiert er zwischen ihre Schenkel. Dort legt er ihr eine Manschette um ihr Handgelenk, an dem ebenfalls eine Öse befestigt ist. An diese Öse bindet er ein raues Hanfseil, das er durch ihren Schritt zieht, um es durch die Öse am Halsband zu fädeln. Dann zieht er ruckartig an. Ihre Hand wird in ihren Schritt gepresst, die Kette an ihren Brüsten spannt sich schmerzhaft. Das lose Ende der Schnur bindet er um ihr rechtes Handgelenk auf ihrem Rücken. Will sie ihre linke Hand zur Entlastung des Zugs an ihren Brustwarzen nach vorne bewegen, so schneidet das raue Hanfseil in ihren Schritt. Und will sie den rechten Arm bequemer lagern, so zieht das Hanfseil am Handgelenk der linken Hand und spannt die Kette auf der Vorderseite mehr.
Er aber ordnet seine Kleidung, setzt sich neben sie in seinen Lesesessel und beginnt von neuem mit seiner Lektüre. Er liest ihr wieder vor und krault dabei ihre wundervollen Lockenpracht. Nur einmal unterbricht er noch seine Lektüre, steht auf und holt einen Knebel aus der Schreibtischschublade.
„Es tut mir leid, aber du bist zu laut, wenn du so weinst und jammerst. Ich kann dann nicht lesen.“, flüstert er ihr zu und streicht ihr die Tränen aus dem Gesicht. Dann legt er ihr den Knebel an, greift erneut sein Buch und beginnt den eben gelesenen Absatz von neuem.
An der Stelle, an der er zuvor unterbrochen hatte, um sie zu knebeln, stoppt er erneut.
„Wenn du gekommen bist, darfst du aufhören.“
Und dann lächelt er, denn er weiß, dass sie mit der linken Hand viel länger braucht. Und ihr überreiztes Geschlecht wird es ihr nicht einfacher machen.

Aber das ist eine andere Geschichte.


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